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Fünftklässler entdecken „Katana“

Banscherus

Am 12.06.2014 durften die Fünftklässler der Gesamtschule Finnentrop begleitet von ihren jeweiligen Deutsch- oder Klassenlehrern dem Schriftsteller Jürgen Banscherus lauschen, der aus dem ersten Band seiner Trilogie „Katana“ vorlas.

Begrüßt wurden die gespannten Fünftklässler im Ratssaal des Rathauses zunächst vom Bürgermeister Heß, der gleichzeitig auch die Finnentroper Buchwoche eröffnete. Gesponsert wurde die Autorenlesung von der Sparkasse sowie organisiert durch Frau Deitenberg von der Buchhandlung am Rathaus, die ebenfalls vertreten waren.

Dann entführte Jürgen Banscherus die Schülerinnen und Schüler endlich in die Geschichte um die drei Freunde JoJo, Mai Lyn und Murat. Mitten in der Nacht taucht dort plötzlich ein Junge auf, barfuß und ein wenig heruntergekommen ohne Erinnerung an seinen Namen und seine Vergangenheit. Und zu allem Überfluss wird er auch noch von mysteriösen Männern verfolgt. Die Freunde bieten dem Unbekannten ihre Hilfe an und geraten dabei selbst in ein großes Abenteuer. „Der Junge aus dem Nirgendwo“ lautet der Titel des ersten Bandes und die Schülerinnen und Schüler lauschten gespannt, wurden zum Teil auch direkt von Jügern Banscherus in seinen Vortrag eingebunden und hätten auch noch länger zuhören können, denn natürlich hörte der Autor an einer äußerst spannenden Stelle auf.

Im Anschluss stand Jürgen Banscherus noch für eine Fragerunde zur Verfügung und bietet informative Einblicken in das Leben eines Autors. Er wurde zu allen möglichen Bereichen mit Fragen gelöchert, angefangen von der Ideenfindung, über Lieblingsbücher, die Dauer der Bearbeitung, bis hin zum Schreiben als Prozess. So erfuhren die Schüler, dass Jürgen Banscherus seine Ideen aus seinen Erfahrungen und Erlebnissen im Alltag oder auf Reisen zieht oder dass er zum Teil das erste Kapitel eines Buchs bis zu 18 Mal neu- bzw. umschreibt; natürlich um gerade die kritischen Kinder- und Jugendleser direkt auf den ersten Seiten zu fesseln. Großes Interesse bestand auch am Verdienst eines Autors und die Schüler erfuhren, dass die Menge entscheidend ist, denn für ein einzelnes verkauftes Taschenbuch erhält der Autor selbst zum Beispiel nur eine Cents.

Eine kurze Autogrammstunde rundete die Autorenlesung ab.

 

verfasst von A. Bokelmann

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