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Was ich alleine nicht schaffe, das schaffen wir zusammen

Sozialkompetenztraining2015

Unter diesem Motto absolvierten unsere Klassen 5b und 7b in der vergangenen Woche ein mehrstündiges Sozialkompetenztraining.

Durchgeführt wurde dieses erlebnispädagogische Konzept von zwei Sozialpädagogen des Fachdienstes Jugendhilfe des Kreises Olpe mit dem Ziel, schulspezifische Themen wie Cliquenbildung, Freundschaft, aber auch Ausgrenzung und Mobbing praktisch zu erproben.

An mehreren Stationen wurde den Schülerinnen und Schülern die Chance geboten, sich selbst und die eigenen Klassenkameraden ganz neu kennenzulernen. So mussten sie zu Beginn bereits ihre Teamfähigkeit unter Beweis stellen: Mit verbundenen Augen galt es, in Dreiergruppen einen Parcours zu bewältigen, und das mit nichts als einem Seil, das Orientierung bot. Dabei ging es nicht darum, so schnell wie möglich zu sein, sondern die Gruppe sicher bis zum Ausgang zu führen.

In mehreren weiteren herausfordernden Aufgaben, wie z. B. dem Durchqueren der gesamten Turnhalle auf 12 Cola-Kisten, ohne dass ein Einziger zurückgelassen wurde, oder das Führen eines Mitschülers an mehreren Mausefallen vorbei, wobei der „blinde“ Geführte sich nur auf die verbalen Anweisungen des Führenden verlassen musste, dienten dazu, den Lernenden aktiv-spielerisch deutlich zu machen, dass eine Klassengemeinschaft nur dann funktionieren kann, wenn man sich auf die anderen verlassen kann. Neben diesem pädagogischen Ziel der Klassenstärkung stand aber auch der Spaß im Vordergrund. „Endlich mal was anderes als Unterricht!“, verlautbarten viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die froh waren, dem häufig anstrengenden Schulalltag so kurz vor den Zeugnissen einmal entkommen zu können.

Nach einem erlebnisreichen Vormittag hörten wir als Klassenlehrerinnen häufiger eine große Anerkennung für die Mitstreiterinnen und Mitstreiter. Kommentare wie „Wow, das hätte ich ihr/ ihm gar nicht zugetraut!“ waren keine Seltenheit und wurden durch ein gemeinsames Reflexionsgespräch am frühen Nachmittag abgerundet. Sowohl die Lernenden als auch die Organisatoren waren sich einig: Ohne Vertrauen in uns selbst und in die Klasse kann Schule nicht funktionieren!

Artikel von Sarah Rienhoff

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